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Bergtouren

Der Weg ist das Ziel, sagte schon Konfuzius und so lautet auch das Motto passionierter Bergtourengeher/innen. Trotzdem ist es ein erhabenes Gefühl und  tief beglückend, nach anstrengendem Aufstieg auf dem Gipfel und höchsten Punkt des Berges zu stehen. Wenn das Wetter mitgespielt hat, man die Rundum- und Weitsicht genießen darf, dabei weit über allem steht, was unten im Tal zurück geblieben ist. Ein  Urlaub in den Bergen und jede Tour ist Erholung pur. Der Körper ist in jedem Augenblick mit allen Sinnen gefordert, nicht nur mit der für den Auf- oder Abstieg verbundenen Mühe, sondern in der Verarbeitung aller Eindrücke, die  in jeder Sekunde zu verarbeiten sind. Bald lassen sich Geschäft, Alltag, Sorgen, ja einfach alles, was zurück und unten liegt, vergessen.

Kurzbeschreibung zu einigen Touren: (wenn nähere Informationen zu Routen, Übernachtungsmöglichkeiten etc. gewünscht werden, bitte mir  eine Mail  senden)

Nicht all zu weit von hier, also von Bühl aus,  ist es in das Montafon in Voralberg (Österreich). Interessant für relativ leichte Bergwanderungen, die schon früh im Jahr und auch von weniger Geübten gemacht werden können. Von Schruns aus lohnt es sich auf das "Muttjöchle"  2.074 m zu gehen oder die  Mehrgipfel-Tour auf dem landschaftlich reizvollen "Golmer Höhenweg" über  "Grüneck",  "Golmer Joch", "Kreuzjoch" und "Geißspitze", also einige Berge alle über 2.000 m, die an einem Tag bewältig werden können.  Nach  Abstieg lohnt die Einkehr in der "Lindauer Hütte". Brand kann Ausgangspunkt sein für einen Berg mit einem leichtem Klettersteig zum Üben, dem "Saulakopf" und ist über den Lüner See zu ereichen. Dann gehört der Hausberg dazu, die Schesaplana, höchster Berg des Rätikon.  Hier empfehle ich einmal den Aufstieg über den "Bösen Tritt" zum Lüner Stausee und von da aus über "Totalhütte" zum Gipfel. Auch die zweite Variante ist interessant. Sie führt über "Oberzalim Hütte", Brandner Gletscher (Gröteln lagen früher bereit), "Mannheimer Hütte" und Schesaplana-Sattel hinauf zum Gipfel. Anspruchvoller ist da schon die (oder der)  "Zimba" mit unterschiedlichen Routen und Schwierigkeitsgraden, entweder von der "Heinrich-Hüter-Hütte" aus oder der "Sarotlahütte".   Unerfahrenen  wird  empfohlen, einen Bergführer mit zu nehmen.

Vom Silvretta - Stausee aus über die "Wiesbadener Hütte" 2.443 m und über den "Radsattel" ist an einem  das "Hohes Rad" 2.934 m gut zu besteigen oder (in zwei Tagen - mit Übernachtung in der Wiesbadener Hütte) ein Dreitausender, die "Dreiländerspitze" 3.197 m, evtl. Abstieg über den Jamtalferner zur  "Jamtalhütte".  Von da aus kann man zurück über die "Getschner Scharte zur Biehler Höhe -  auch in einer Tagestour.

Saulajoch im Montafon, Vorablberg (Österreich) und der Saulakopf 2.517 m

Schesaplana 2.967 m und  Hohes Rad 2.934 m (1988)

Ein erneuter Gipfelbesuch des "Hohes Rad" unternahmen wir im Juni 2012. Ausgangspunkt war das Silvretta Haus http://www.silvretta-bielerhoehe.at - ein gemütliches Hotel direkt am Stausee,  mit ausgezeichneter Küche und freundlichem Service.  Über den Weg auf der  östlichen Staumauer erreicht man ein schönes, leicht ansteigendes Tal. Der Weg führte uns hoch zum "Radsattel", der Grenze zwischen Voralberg und Tirol, von hier weiter zur "Radscharte". Ab hier sind 40 Min. bis zum Gipfel bei leichter Kletterei angegeben. Die Aussicht auf dem Gipfel entschädigt für das bisschen Schweiß. Den Rückweg kann man über die "Wiesbadener Hütte" nehmen und auf dieser Talseite wieder hinaus bis zum "Silvrettasee" gehen. Es gibt hier den breiten Fahrweg oder eher zu empfehlen, weiter oberhalb ein Pfad bis hinaus zum östlichen Damm - immer mit Blick auf den See und meist umgeben von  üppiger Alpenflora. Übrigens trainierte gerade in dieser Zeit auf dem See die Nationalmannschaft der Ruderer von Großbritannien für die Olympiade. Das war sicher ein optimales Höhentraining auf 2000 m.

Eine weitere Rund-Tour kann von hier aus zur "Saarbrücker Hütte" unternommen werden. Wer will kann zur "Tübinger Hütte" gehen oder von der "Wiesbadener Hütte" auf den "Piz Buin" oder wie wir 1991 auf den Gipfel der "Dreiländerspitze".

 

oben: Gipfel des "Hohes Rad" 2.934 m und rechts Blick zum "Hohes Rad" im Abendlicht und Mondbegleitung

unten: Auf dem Weg von der "Saarbrücker Hütte" Idyll im Nebel und rechts, am Silvrettasee

   

Kletterei im Schwierigkeitsgrad III auf den  Zimba  und auf dem Gipfel 2.643m

Blick zum Zimba, das Matterhorn des Rätikon  und zum Lüner See

Aufstieg und Gipfel Dreiländerspitze 3.197 m 

Eine DAV Tour, Sektion Karlsruhe führte 1994 ins Ötztal nach Obergurgl. Ziel waren die Berghütten der Karlsruher DAV-Sektion, die  "Langtalereckhütte" 2.438 m und das "Hochwildehaus" 2.863 m. Von hier wollten wir am anderen Tag auf die "Hochwilde", aber ein Kälteeinbruch im September brachte 50 cm Neuschnee, null Sicht und klirrende Kälte, so dass wir wieder auf die Langtalereckhütte abstiegen und am Nachmittag noch einen Ausflug auf den "Selenkogel" machten, allerdings auch da ohne Sicht. Der Hüttenabend versöhnten uns etwas für  den entgangenen Gipfelsieg. 

Überraschung Anfang September , eingeschneit beim Hochwildehaus und Abstieg im Eis

Blick auf Obergurgl

Grand Paradiso-Tour 1995: Ausgangspunkt war La Thuile im Aostatal. Vorbei an den imposanten Kaskaden der Rutor-Wasserfälle führte uns die Tour hoch zur "Rifugio Deffeyes" 2.494 m und am nächsten Tag über den Rutorgletscher und "Col del Rutor" 3.373 m hinunter zum Lago di Beauregard 1.785 m und der nächsten Übernachtung in der "Rifugio Bezzi" 2.284 m. Diese Etappe ist außerordentlich lang, da die "Rifugio Scavarda" abgebrannt ist und nach damaligem Stand auch nicht mehr aufgebaut wird. Am dritten Tag ging es dann etwas gemütlicher zum "Col de Bassac Derre" 3.082 m und zur "Rifugio Benevolo" 2.285 m. Weiter zur "Albergo Savoia" 2.532 m und hinunter nach dem Ort Point 1.980 m. Von da wieder hinauf zur "Rifugio Chabod" 2.750 m. Hier folgte die nächste Übernachtung, bevor wir dann am anderen Tag zur "Rifugio Emanuele" 2.732 m weitergingen. An diesem Tage war noch ein Abstecher auf den Gipfel "La Tresenta" 3.609 m möglich. Die völlig überfüllte "Rifugio Emanuele" war auch  Ausgangsstation zum Höhepunkt dieser Tour, dem einzigem 4000er völlig auf italienischem Gebiet;  der  "Gran Paradiso" 4.061 m. Im Rückweg wählten wir wieder die "Rifugio Chabod" und von da weiter und  zurück nach La Thuile. Es lohnte sich, auch noch kurz Aosta zu besichtigen, bevor wir über den "San Bernhardino" den Heimweg antraten.

Rutor-Gletscher  / Scharte                                                                                                 La Tresenta 3.609m 

Steinbock am Weg und die Rifugio "Vittorio Emanuele" 2.732m

Aufstieg und auf dem Gipfel des Gran Paradiso  4.061m 

am See des San Bernhardino

Zermatt war mehrfach Urlaubsort und auch Ausgangspunkt für ausgedehnte Tages-Touren. Eine führte von hier aus über "Riffelberg" und "Riffelalpe" zum "Gornergrat" 3.130 m  -  nicht mit der Bahn, sondern schweißtreibende 1600 Höhenmeter rauf und runter,  am wunderschön gelegenen  "Grün See", und Finteln vorbei. Mehre Klettereien am "Riffelhorn", eine Tagestour auf das "Breithorn". Weitere Tagestouren mit der Bahn zum "Schwarzsee und von hier zur "Hörnlehütte", bzw. auch vorbei  durch  "Zmut" zur Hörnlehütte und zum "Matterhorn".  Von der "Hörnlehütte" aus mit Bergführer zum Matterhorn.

Auf dem Weg zum Gipfel und Rast auf einem der drei Gipfel des  "Breithorn" 4.165 m  

Blick vom Gipfel Riffelhorn 2.928m aus zum Breithorn, links und zum Matterhorn, rechts

    

Hörnlihütte 3.260m  mit Blick zum Matterhorn und am Einstieg 

 

mit Wolfgang und Bergführer beim Aufstieg am Matterhorn

Sonnenaufgang am Matterhorn mit Blick hinunter zur Hörnlihütte

Solvayhütte auf 4.000m

mein Bergführer und ein  Blick auf Zermatt oberhalb von Blatten

Großglockner, 1997: Über Zell am See und Heiligenblut erreichen wir die Großglockner-Hochalpenstraße und hinauf zum "Glocknerhaus" 2.132 m. Von hier führte der Weg auf dem Wiener Höhenweg zügig vorbei an der "Salmhütte" 2.638 m zur "Stüdlhütte" 2.802 m, bei 1250 m Höhenunterschied. Start am nächsten Morgen um 7:30 Uhr (also viel zu spät) und zur dieser Zeit bei herrlichem Sonnenschein,  Aufstieg zur "Erzherzog-Johann-Hütte",  auch "Adlerruh" 3.451 m genannt. Bei dem schönen Wetter waren zu viele Seilschaften unterwegs. Der Aufstieg war vereist. Zwischenzeitlich hatte es sich zugezogen. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir Kleinglockner und sind im Stau und umgeben von chaotischen Bedingungen. Ganze Seilschaften hingen sich in unsere Seile um wieder abzusteigen. Viel zu spät, nachdem endlich alle wieder zusammen waren, starteten wir an der Erzherzog-Johann-Hütte hinunter zum Pasterze-Gletscher, Ziel das "Hoffmannhaus". Zwischenzeitlich war es 20:00 Uhr im September und es begann Dunkel zu werden. Wir fanden den Einstieg auf der anderen Gletscherseite nicht mehr. Es wurde ein Biwak am Gletscherrand notwendig; in der Nacht Gewitter, Regen, es war sehr kalt und alle waren froh, als es endlich gegen 7:00 Uhr wieder hell wurde. Nun war schnell der Weg gefunden, allerdings gab es im Hoffmanhaus kein Wasser mehr für Kaffee oder Tee.

Rast an der Adlersruh    ...   und auf dem Grat Kleinglockner am Großglockner  3.798 m

     

der Großglockner im Nebel  ...und am Pasterzegletscher beim Biwakieren   

Ortler, 1996: Anfahrt über über das "Stilfser Joch" 2.757 m nach Sulden. Von hier erfolgte der Aufstieg zur "Tabaretta-Hütte" 2.550 m und weiter zur "Payer Hütte" 3.029 m. Zum Glück fand sich noch ein Schlafplatz (die nach uns kamen übernachteten bei minus 3°C draußen). Am Morgen bei bestem Wetter und herrlichem Sonnenschein über einen Klettersteig, vorbei am Biwak zum Gipfel. Auf dem Rückweg um 16:00 Uhr wieder an der Payer Hütte angekommen war kein Übernachtungsplatz mehr zu bekommen, deshalb weiter hinunter zur Tabaretta- Hütte. Diese war zwar auch rappelvoll, aber ein Schlafplatz auf der Bank und mit Matratzen auf dem Boden genügte nach dieser Tagestour voll auf. Bei der Rückfahrt wählten wir den Weg am Reschensee vorbei und Reschenpass via Bludenz.

 

Ortler (Italien/Südtirol) 3.905m                                                                 Todestafeln an der Eisrinne der Ostwand  

Watzmann 1997: In diesem Jahr der erste Versuch eine Watzmann-Überschreitung  zu unternehmen. Vom Königssee und Übernachtungen im Watzmannhaus und Wimbachgrieshütte,  waren es 3 Tage im Nebel, Regen  und Sturm. 1998 ging es erneut zum Watzmann, diesmal vom Königssee aus durch die Saugasse zum Kärlinger Haus am Funtensee. Diesmal regnete es nicht nur, es schneite. Also vorbei am Steinernen Meer zur Wiembachgries-Hütte im Neuschnee und klitschigem Kalkstein. Von hier über den Trischübelpass zurück nach St. Bartolomä. 

Beim 3. Versuch 1999 wieder Ausgangspunkt der Königssee, hoch zum Watzmann-Haus. Am Morgen um 6:00 Uhr Start zum "Hocheck", die Sonne ging auf, weiter zur "Mittelspitze" 2.713 m, es zog sich zu und als die "Südspitze" 2.712 m erreicht war, regnete es wieder, die Sicht war null und ein schwieriger Weg im Abstieg, klitschig wie Schmierseife, hinunter zur Wimbachgries-Hütte. Diese war so überfüllt, so dass wir uns entschlossen weiter zu gehen nach Ramsau. Die Fahrzeuge wurden geholt und dann,  nach einem sehr langen Tag, ab nach Hause.

Kreuz am Hocheck und Watzmann "Südspitze" , alles im Nebel

Großvenedigertour, 1997: Start war bei den "Krimmler Wasserfälle", angeblich die höchsten in Europa. Tagesziel war die "Warnsdorfer Hütte" 2.336 m. Am nächsten Morgen wurde das "Gamsspitzel" 2.895 m mitgenommen. Tagesziel war nun die "Kürsinger Hütte" 2.547 m. Von hier Aufstieg zum "Großvenediger" und später Übernachtung im  "Deffreger Haus" 2.962 m. Auf der weiteren Etappe folgte mit "Hoher Zaun" und "Kristallwand"  weitere 3000er und letzterer sogar mit zwei Gipfeln, Süd und Nordgipfel. Tagesziel war nun die "Badener Hütte" 2.608 m. Weiter ging es über "Lobbentörl" 2.898 m und einem Abstecher zum "Inner-Knorrkogel" 2.884 m, vorbei an der  "Alte Prager Hütte" zum Tagesziel "Neue Prager Hütte" 2.797 m. Am nächsten Morgen laufen wir zuerst wieder ein Stück abwärts und es folgt der Aufstieg zum "Rotebentörl" 2.690 m, "Sandebentörl" 2.763 m zur "Neuen Fürther Hütte" 2.201 m. Der letzte Tag der Wanderwoche brachte einen Aufstieg zum "Larmkogel" 3.022 m, der letzte 3000er auf dieser Tour, noch eine Rast in der Tübinger Hütte und dann Abstieg hinunter in die Habbachklause.

         

Krimmler Wasserfälle  und unser Abstieg über einen Klettersteig auf dem Weg zur Kürsinger Hütte

 

Großvenediger  3.674 m                                                                                                    Kristallwand 3.328m

Rast auf dem Weg zum Deffreger Haus                                                                    "Inner  Knorrkogel"  2.884m

Veltlin und Lombardie (Bergamasker Alpen) 1998: Fahrt mit 12 Personen über Mailand nach Bergamo zum Parkplatz in Valcanale 987 m. Zügig ging es hoch zur "Rifugion Corte" 1.418 m. Es war noch Zeit zu einem Abstecher  auf den "Corra Piana" 2.076 m. Am anderen Tag im Regen zum Passo Gemelli 2.139 m und auf den "P.zo Camilla 2.220 m, weiter in schöner Kletterei auf den "Monte Corte" 2.493 m. Übernachtung im "Rifugio Gemelli" 1.961 m. Von hier weiter auf aussichtsreichen Wegen am Lago Colombo zum "Passo Arioco" 2.299 m und hinauf zum "Monte Madonnino" 2.502 m. Am nächsten Morgen wieder Regen und es blieb so an diesem Tag. Also trotzdem weiter zum Passo Versacoco 2.500 m, vorbei an einer Biwakschachtel, die zu einem Vesper im Trockenen einlud, zur "Rifugio Brunone" 2.285 m. Hier treffen wir einen Inspektor des ACI, der uns am anderen Tag über ein Eisfeld und mit schöner Kletterei auf den Gipfel des "P.zo Redorta" 3.038 m führt, dem einzigen 3000er auf dieser Runde. Es plagt uns die Sonne und es sind unendlich viele Höhenmeter,  über viel Geröll zum "Passo Simal", 2.712 m, Klettersteige, bis wir spät am Abend "Rif. Coco" 1.802 m erreicht haben. Beinahe hätten wir das Abendessen verpasst, aber der Hüttenwirt war uns gnädig. Es folgten von hier blühende Wiesen, wunderschöne Edelweisfelder auf den kalkigen Felsen und eine kurze Etappe an diesem Tag zur "Curo-Hütte" 1.895 m. Das nächste Ziel, wieder endlos viele Höhenmeter durch Steinwüste und Kalkstein, aber auch Edelweisfeldern zum "Rif. Albani" 1.939 m. Der Sonnenaufgang am Morgen ließ die Kalkfelsen regelrecht erglühen. Die letzte Etappe ging dann Richtung Sentiero della Porta, über einen Klettersteig und ausgesetzten Bändern auf den Gipfel des "Monte Visolo" 2.360 m. Noch 1000 Höhenmeter Abstieg, Übernachtung im Tal im Hotel La Rosa in Castione della Presolana. Hier endlich wieder ausgiebig duschen und in einem richtigen Bett schlafen. Am nächsten Morgen machen wir noch Halt am "Lago D'Iseo" und per Boots auf die wunderschöne Insel in diesem See. Auf den Gipfel dieser Insel reichte es nicht mehr, es waren immerhin 500 Höhenmeter. 

"Monte Madonnino" 2.502 m                                                                         Einstieg zum "P.zo Redorta" 3.038 m

der letzte Gipfel dieser Tour: Monte Visola" 

"Mindelheimer Klettersteig", 1999: Dies war unser Saisonauftakt. Start mit 18 ! Personen nach Baad im Kleinen Walsertal. Nach einer Aufwärmphase wurde in schöner, abwechslungsreicher Kletterei der "Widderstein" 2.553 m bezwungen. Weiter ging es vorbei am "Widdersteinhaus" zur "Mindelheimer Hütte". Nach einer langen Regenzeit und dem ersten schönen Wochenende war die Hütte total überfüllt. Es wurde auf den Bänken, auf und unter den Tischen geschlafen, draußen wurden einige Zelte aufgestellt und die auch da keinen Platz fanden, schliefen auf Isomatten und dem Boden. Es lief aber alles professionell ab, trotz der Masse und es gab weder Klagen noch Engpässe. Am anderen Morgen Kletterei dann über den "Mindelheimer Klettersteig". Probleme mit uns hatten wohl die uns entgegenkamen. Wir hörten die Frage: "Ist denn ein Bus unterwegs?"

Widderstein                                                                                                auf dem  Mindelheimer Klettersteig...

...über Leitern und Grate auf und ab...

Stubai 1999: Die nächste Hochalpentour begann in Gschnitz 1.242 m. Ein kurzer Abstecher zur St. Magdalena - Kapelle, dann weiter zum "Muttenjoch" 2.398 m und über "Gsteinjöchl" 2.540 m, sowie steilem Abstieg zur "Gschnitzer Tribulaunhütte" 2.064 m (ein langer Tag - vom Tal gibt es hierher aber auch ein kürzerer Weg in 2 1/2 Stunden zur Hütte). Am nächsten Tag dann hoch zur "Schneetal-Scharte" 2.643 m und auf der anderen Seite genau so steil abwärts, vorbei an der "Schwarzen Wand" und weiter auf dem "Pflerscher Höhenweg" und zur italienischen "Tribulaunhütte" 2.368 m. Von hier war die nächste Etappe, der "Hohe Zahn" 2.924 m schnell erreicht und weiter zur "Magdeburger Hütte" 2.423 m. Den Aufstieg zur "Weißwand" haben wir leider verpasst. Dann über den Stubaiferner zur Stubai-Scharte, einem Klettersteig hinunter auf den Feuersteingletscher und gesichert hoch zur "Magdeburger Scharte" 3.194 m. Die Pause wurde genützt um auf die "Agglspitze" 3.198 m zu kommen. Ziel war an diesem Tag, weil die Verhältnisse die Variante Becherhaus zum Wilden Freiger nicht zu liesen, die "Teplitzer Hütte" 2.588 m. Mit Rast im "Müller-Haus" 3.145 m erstiegen wir dann den "Wilden Paff" 3.467 m. Übernachtung war an diesem Tag im "Becher-Haus"  3.195 m, mit der höchst gelegenen Kapelle in Südtirol. Vom Becher-Haus war es keine Mühe auf den "Wilden Freiger" (Ostgipfel) 3.392 m zu steigen. Ruinen eines alten Zollhaus wurde passiert und Rast in der "Nürnberger Hütte" 2.278 m und wieder aufwärts zum "Simmingjöchl" 2.754 m, Zollhaus und weiter zur "Bremer Hütte" 2.411 m. Von hier zur "Innsbrucker Hütte" ging es über einen Klettersteig, sehr tiefen Abstiegen folgten steile Aufstiegen und von Tal zu Tal. Der Weg ist lang, aber exponierte Stellen sind gut mit Seilen gesichert. Von der Innsbrucker Hütte aus Kletterei auf den "Habicht" 3.277 m. Leider war es neblig und nur kurz rissen die Wolken auf, es genügte aber, einen Rundblick zu haben über Stubaital und Gschnitzer Tal und die Strecken, die wir in den letzten Tagen zurückgelegt haben. Es war schon beachtlich. Einige nutzten den Nachmittag noch um einen Abstecher zur "Ilmspitze" zu machen. Der letzte Tag bedeutete Abstieg von 2.370 m nach Gschnitz-Obertal 1.261 m und Heimfahrt.

Abstieg auf den Feuersteingletscher                                                                            und Panoramablick

 

Wilder Pfaff, 3.457 m (Stubai/Österreich)

Gletscherquerung zum Becher-Haus

 

Ostgipfel des "Wilder Freiger"3.192m                                                                     Habicht 3.277m                            

Spruch,  gefunden in der Teplitzer Hütte: "Sich nicht zu waschen, auf Stroh zu liegen, mit fremden Leuten Bein an Bein. Da muss man schon sehr hoch gestiegen oder tief gefallen sein".

Deutschlands höchster Gipfel, die Zugspitze 2.964 m, war auch mehrfach ein Tourenziel. Zur ersten Tour war Start in Garmisch. Von Hammersbach aus ging der Weg durch die Klamm hinauf zur "Hölltalanger-Hütte" 1.380 m. Dort Übernachtung und am anderen Tag mit 1600 Höhenmeter über einen kleinen Gletscher und einem nicht besonders schwierigen Klettersteig hinauf zum Gipfel.

Klamm von Hammersbach aus  und Aufstiegshilfe im Klettersteig

2005 war Start in Ehrwald (Österreich). Ausgangspunkt ist dort an der Seilbahnstation. Vorbei an der "Wiener-Neustädter Hütte" 2.209 m  im Klettersteig und  zum Gipfel. Es sind rund 1.700 Höhenmeter zu bewältigen.

Lohnenswert ist der Jubiläumsgrat, lang und spektakulär. Es geht hoch und runter über die Gipfel in einer Gesamtlänge von 5,3 km. Kondition und das Wetter muss also absolut stimmen. Es lohnt sich auch von der Zugspitze über den Jubiläumsgrad und nach ca. einem Drittel die Abzweigung über den Brunntalgrad (einziger Notausstieg des Jubiläumsgrat - aber auch Kräfte zehrend) zur "Knorrhütte" 2.051 m zu nehmen.

    

auf dem Jubiläumsgrat / Zugspitze 2005 und auf dem Gipfel der Zugspitze

Klettersteig von Ehrwald aus

 "Mönch". Über Kandersteg geht es nach Goppenstein und dort in den Ort Wiler im Lötschental. Start auf dem "Lötschentaler Höhenweg". Erste Übernachtung war im Hotel Fafleralp. Anderntags Aufstieg am Guggisee vorbei zur "Hollandia-Hütte" 3.238 m. Von hier hinunter zum Großen Aletschgletscher und Konkordiaplatz und wieder hinauf zum Jungfraujoch. Übernachtung nun schon zum zweiten mal in der "Mönchjochhütte" 3.650 m, die man wirklich niemand empfehlen kann.  Mittags standen wir zu viert auf dem "Mönch" 4.105 m. Nochmals Übernachtung in der Mönchjochhütte und dann wieder - leider bei schlechtem Wetter, Nebel, Regen - abwärts wieder zum Konkordiaplatz und über 150 Höhenmeter Treppenaufstieg zur "Konkordiahütte" 2.850 m und einer wirklich gemütlichen Hüttenatmosphäre (im Gegensatz zu den letzten 2 Tage). Es regnet weiter und wir gehen von hier auf dem Gletscher abwärts, passieren einen Fußgängertunnel auf die andere Talseite des Eggishorn und mit der Bahn nach Fiesch. Die geplante Tour auf "Jungfrau" und "Blümlisalphorn" mussten wir streichen, da keine Wetterbesserung in Sicht war.

von der Hollandia-Hütte zum Konkordiaplatz und hinauf zum Jungfraujoch

 

Mönch 4.105 m  ...und auf dem steilen Gipfelgrat

am und auf dem Großen Aletschgletscher (Schweiz)                                          

Hindelanger Klettersteig 1996 und  2001: Zwei mal war der "Hindelanger Klettersteig" unser Ziel. 1996 wählten wir als Ausgangsort Hindelang-Hinterstein und da vom E-Werk aus hinauf  und auf dem Jubiläumsweg zur Übernachtung in der  "Prinz-Luipold-Hütte" und weiter im "Edmund-Probst-Haus" am "Nebelhorn" 2.224 m, dann über den Klettersteig, Abstieg nach Giebelhaus und mit dem Bus zurück nach Hinterstein.

Nebelhorn 2.224 m                                                                                        und verdiente Rast am Koblat 

  ...über Grate und Leitern

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Für die zweite Tour zu diesem Klettersteig wählten wir Reichenbach als Ausgangsort.  Ein Abstecher führte auf das "Gaisalphorn" 1.925 m und erneut Übernachtung im "Edmund-Probst-Haus". Glücklicherweise konnten wir am Morgen schon sehr früh los und kamen so bei noch trockenem Wetter über den Klettersteig. Vor dem "Großen Daumen" kam ein Wetterumschwung, die Temperaturen sanken von 30°C am Vortag auf 3°C, deshalb auf dem Normalweg über Koblat wieder zurück zum Edmund-Probst-Haus und, da sich keine Wetterbesserung abzeichnete, am anderen Morgen Abstieg ins Tal und Heimfahrt.

Gaisalphorn                                                                                                           und auf dem Klettersteig

  

Ötztal/Stubai 2001: Rund 3 Wochen später  starten wir ins Stubaital, diesmal mit 10 Personen. Vom Parkplatz Gries (Ötztal) geht es zügig nur "Amberger Hütte" 2.136 m. Wir können am Nachmittag noch auf den Hausberg, den "Sulzkogel" 2.795 m steigen. Ziel am nächsten Tages ist über den "Wütenkarsattel" 3.103 m die "Hochstubaihütte" auf 3.174 m. Von hier ist es ein Katzensprung auf den "Hoher Nebelkogel" 3.195 m. Am nächsten Tag hinauf über die "Warenkarscharte" 3.186 m. Einige steigen mit mir auf die "Stubaier Wildspitze" 3.340 m, die anderen gönnen sich eine längere Rast und dann geht es weiter über den Stubaier Gletscher zur "Hildesheimer Hütte" 2.900 m. Hier Übernachtung und am Morgen steigen wir dann hoch zum "Pfaffenjoch" 3.180 m und weiter geht es mit Steigeisen zum "Zuckerhütl" 3.505 m. Leider liegt zu diesem Zeitpunkt das imposante Kreuz am Boden.  Zurück zur "Hildesheimer Hütte" und von da am anderen Tag zur "Siegerlandhütte"  2.750 m. Auf dem Weg liegt noch das "Gamsplatzerl" 3.018 m und der "Gaisklogel"  3.128 m. Mit neuem Tatendrang geht es am nächsten Tag weiter über Geröll und Steinfelder zum "Hohen Eis" 3.388 m und zur "Sonklarspitze" 3.467 m. Tagesziel ist die "Müllerhütte" 3.143 m, die wir vor zwei Jahren schon passiert hatten. Das Wetter meint es am nächsten Tag nicht mehr gut mit uns. Über einen Klettersteig erreichten wir bald den Fernerstubengletscher und über Moränen geht es hoch zum "Beiljoch" 2.676 m und weiter zur "Dresdner Hütte"; besser eigentlich ein Hotel. Geplant ist, dass wir über das "Daunjoch" 3.057 m zur Amberger Hütte gehen. Jedoch auf dem Gletscher angekommen, nach rund 800 Höhenmeter Aufstieg,  müssen wir umkehren. Gewitter, Nebel und Eisregen zwangen zur Umkehr. Zurück zur Dresdner Hütte und nach kurzer Pause Abstieg ins Tal, mit Bus nach Innsbruck und von dort mit dem Ötztal-Express zum Ausgangspunkt - also ein riesiger Umweg, fast eine Tagesreise.

Hochstubai                                                                                                                         Hoher Nebelkogel 

Hildesheimer Hütte                                                                                            und ein Badesee am Fuß des Gaiskogel 

 

Zuckerhütl 3.505  m                                                                                                                   Gaiskogel 3.128 m

Rast "Hohen Eis" 3.388 m                                                                                              Sonnklarspitze 3.471 m

Stern im Zillertal (Österreich) war auch mehrfach Urlaubsdomizil. Von hier aus können interessante leichte Touren (siehe Link: Urlaub) gemacht werden. Lohnenswert ist auf alle Fälle von Mayrhofen aus die "Ahornspitze" 2.958 m über "Edel-Hütte" 2.238 m.

      

Ahornspitze 2.958 m                                                                                             und Rastkogel 2.762 m

Der Säntis war mehrfach Ziel für Mehrtagestouren. 2002 ging es von Brülisau auf den "Hohen Kasten". Am anderen Tag auf dem geologischen Wanderweg über Staubern, Saxer Lücke und Rotsteinpass zum "Rotsteinhaus", hinauf über den Lisengrat und Übernachtung am Säntis. Über einen weiteren Klettersteig hinüber zum Berggasthof Schäfler und über Ebenalb, Wildkirchli hinunter nach Wasserauen. Von hier kann man mit dem Bus zurück nach Brülisau.

Blick vom Säntis am Morgen ... und blühende Alpenrosen am Weg

Lisengrat zum Säntis und am Gipfel im Nebel

Venediger Höhenweg 2003: Anfahrt durch den Felbertauern-Tunnel über Matrei nach Virgen 1.194m, Aufstieg und Übernachtung in der "Bonn-Matrei-Hütte" 2.745 m. Von hier weiter auf dem Weg 923 zur "Eissee-Hütte" 2.521 m und einem Abstecher auf die "Edelweisspitze". Es finden sich tatsächlich zahlreiche Edelweis am Weg. Nächstes Ziel ist die "Sajat-Hütte" 2.575 m. Der Tag ist noch kurz, so dass eine Überschreitung der "Kreuzspitze" 3.155 m möglich ist. Der Aufstieg geht über einen Klettersteig und die Überschreitung immer auf und ab über den Grat hinunter zum "Sajatkopf" 2918 m und zurück zur Hütte. Am vierten Tag geht es weiter über die "Sajat-Scharte"  2.750 m hinunter ins Tal, Rast in der "Johannis-Hütte" 2.116 m  und wieder hinauf über "Türmljoch" 2.845 m - nun auf dem Schweriner Weg - zum Etappenziel, der "Essener-Rockstocker-Hütte" 2.208 m. Am fünften Tag passieren wir die "Islitzer Alm", hinauf auf dem Wasserschaufpfad "Umbachfälle" zur "Neuen Reichenbacher Hütte" 2.586 m, schön an einem See gelegen. Der Hausberg "Gösleswand"  2.912 m ist auch bald bestiegen. Weiter führt die Genusstour auf dem Lasörling-Höhenweg zur "Lasnitzen Hütte" 2.350 m. Auch da bleibt für einige von uns noch Zeit um auf die "Almspitze" 2.300 m, vorbei am "Jungbrunnen" zu gehen. Am nächsten Tag durften wir wieder auf einem 3000er stehen, dem "Lasörling" mit 3.098 m. Für die Übernachtung stand uns dann  die "Lasörlinghütte" 2.350 m zur Verfügung. Die Rundtour ging weiter über "Speikboden" 2.650 m, "Donnerstein" 2.725 m und "Zupalkogel" 2.720 m - alles grasbewachsene Gipfel - zur "Zupalhütte" 2.346 m. Nun noch vorbei mit Rast an der "Arnitz Alm" und zur letzten Übernachtung in der "Zunigalm" hoch über Matrei, bevor es am letzten Tag wieder zurück ins Tal ging und Heimfahrt.

      

Kreuzspitze                                                                                                                         Sajat

Blick vom Sajat   und auf dem Gipfel der Gösleswand                                                            

Neue Reichenbacher Hütte und auf dem Lasörling (Virgental/Österreich) 

      Die Zupalhütte

 

     

 

Arlberger Klettersteig, die Weißschrofenspitze, 2.752 m, Anforderung K 4-5 -  schwer, sehr lang

Imster Klettersteig,  auf dem Maldenkopf, 2.632 m, Anforderung K 5-6, sehr schwer

Bilder von einer Dolomiten-Tour, Urlaubsdomizil war in La Villa - Stern, am Fuße des  „Sassongher" und des Hochplateaus „Gardenazza" und „Puez".

 

Kletterei zum Boèseekofel   und auf dem Gipfel des Boèseekofel, 2.916m

Via Ferrate Piz da Lec, Anforderung K 4 - anschließend Lichtenfelser Steig auf den Piz Boé, Anforderung K 1

     

Piz Miara 2.904 m                                                                                      Kletterei zum Piciadu

Pößnecker Klettersteig " Ferrata Piazzetta" zum Piz Selva, 2.941 m, Anforderung K 5 / Klettersteig Via Ferrata Brigata Tridentina zum Pisciadu, Anforderung K 3

Pisciadu 2.985 m                                                                                                   Piz Lasties 2.885m

Lagazuoi 2.778m                                                                                                              Piz Boè 3.142 m

Sehenswert und geschichtsträchtig: Felstunnel "Kleiner Lagazuoi" und Kaiserjägersteig, Anforderung  K 1 

Plattkofel 2.954 m                                                                                                     Blick von der Kleinen Cirsspitze

Klettersteig zum Plattkofel auf dem Oscar-Schuster-Steig, Anforderung K 2/ Klettersteig "Kleine Cirsspitze, 2520 m, Anforderung K 3

Fletschhorn: Mit Bergführer starten wir nach Saas Grund in der Schweiz. Ziel ist das Fletschhorn 3.993 m, also knapp unter 4000. Der Abend ist noch lang, so dass der Weg erkundet wurde. Nach Übernachtung auf der "Weismieshütte" 2.728 m und Höhenproblemen sah ich von einem Gipfelaufstieg ab. Der herrliche Sonnentag wurde genützt um das "Hochsaashaus" 3.089 m zu besuchen. Die Gipfelstürmer des Fletschhorn hatten weniger Glück. Die Sicht war dort gleich null und minus 10° am Gipfel.

Weismieshütte und Blick Fletschhorn 3.993 m 

Aufstieg zum Hochsaashaus und Gletscher des Weismies

 

Wolfgang im Aufstieg am Gemmisteig und Rast am Aussichtspunkt "Obere Freiheit" bei Leukerbad (Schweiz).  Wegen aufziehendem Gewitter brachen wir hier ab und stiegen über  den sog. "kleinen Klettersteig" ins Tal hinab. Dieser Steig  ist für die meisten aber auch so noch anstrengend genug, denn der  Abstieg nach Leukerbad beträgt  hier rund 1.300 Höhenmeter.

Weitere Dolomiten - Touren

 

Aufstieg zum  Palazza Alta (Dolomiten) 2.005                                            Palazza Alta 2.255 m

Via Ferrata Monte Pesla - Fiamme Gialle, Anforderung K 5 - schwierig - sehr unangenehmer Abstieg

    

Aufstieg zur Civetta auf dem Alleghesisteig (Dolomiten) Abstieg auf dem Tissisteig von Rifugio Torrani

Via Ferrata Alleghesi, Anforderung K 4, schwierig - sehr lang, 1500 Höhenmeter Via Ferrata Tissi, Anforderung K  5 - schwierig

Civetta 3.220 m (Dolomiten)                                                                                  Colac 2.715 m (Dolomiten)

Via Ferrata dei Finanzieri auf den Colac, Anforderung K 4, mittel bis schwierig

Klettersteig-Touren in der Schweiz bei Kandersteg, Leukerbad und Gstaad

 

luftiger Klettersteig bei Kandersteg (Schweiz) der Klettersteig Allmenalp, 1.725 m, 

Anforderung K 4, schwierig, unangenehm vielen Stifte, wie Nägel in der Wand

  

Via Ferrata de la Cascade  (Nähe Gstaad/Schweiz)   ...  und auf den Moléson, Region Fribourg

Via Ferrata de la Cascade, Anforderung K 4, schwierig, viele überhängende Bereiche, viel Armkraft erforderlich

Via Ferrata Moléson, Anforderung K 4, schwierig, Seillänge 1.310 m, überhängende Bereiche

Interessante Klettersteige in den  Dolomiten.   Station: Hotel "Piccolo Pocol"  bei Cortina d'Ampezzo

Aufstieg Via Ferrata Guiseppe Olivieri

und Querung am Via Ferrata Olivieri zur Tofana di Mezzo

Gipfel des Tofana di Mezzo, 3.244 m und Punta Fiames, 2.240 m,       

Via Ferrata Giuseppe Olivieri über Punta Anna, 2.731 m, Anforderung K 5

Via Ferrata Gianni Aglio zur Tofana di Mezzo, 3.244 m,

Anforderung K 5, teilweise viel Armkraft erforderlich/ Abstieg Sentiero Guiseppe Olivieri,  Anforderung  K 2

 

Abstieg von der Südlichen Fanisspitze

    

Via Ferrata Strobel auf den Punta Fiames ... und am Einstieg Via Ferrata Lipella zum Tifona di Rozes

Via Ferrata Michielli Strobel auf die Punta Fiames, 2.240 m, Anforderung K 3, mittelschwer, sehr unangenehmer Abstieg

Südliche Fanisspitze, auf dem Via Ferrata Tomaselli und am Gipfelkreuz des Tofana di Rozes, 3.225 m

Via Ferrata Cesco Tomaselli auf die südliche Fanisspitze, 2.980 m, Anforderung K 5 - sehr schwierig

Via Ferrata Giovanni Lipella zur Tofana di Rozes, 3.225 m, Anforderung K 3,

zweiter Teil K 4, Langer Klettersteig mit sehr ausgedehnten Querungen, schwierigster Teil im letzten Viertel

 

Via Ferrata Ettore Bovero zum Col Rosà, 2.166 m, Anforderung K3,

Blick vom Col Rosà auf Cortina d'Ampezzo und am Via Ferrata Tomaselli hinüber zum Lagazuoi

Ein Wolkenengel über der Tofana di Rozes,  links die Tofana di Mezzo 

rechts: Günter, Wolfgang und Helga beim Aufstieg Via Ferrata Libella

 

Zillertal: Leichte Tagestouren wurden gekrönt mit dem Spannnagel-Klettersteig, K 4 links und "Steig zur schönen Aussicht" , rechts, oberhalb der Kasseler Hütte, K 4. Letzterer ist ein kurzer aber lohnender Klettersteig mit stark überhängendem Ausstieg.

Lechtal: Auch ganz normale Höhenwege haben ihren Reiz. Für vier Tage war der Lechtaler Höhenweg unser Ziel. Von der Alpe Rauz aus wanderte unsere konditionsstarke Gruppe zur "Ulmer Hütte" 2.288 m, von hier, mit einem Abstecher zur "Valluga, 2.808 m, zum "Kaiserjochhaus" 2.310 m und weiter zur "Ansbacher Hütte" 2.376 m, dann der Abstieg nach Flirsch.

Höhepunkt im Juli 2007 war dann der ganze "Gemmisteig", mit Wolfgang, Michael und Günter auf das "Daubenhorn"  2.941 m bei Leukerbad. Diesen interessanten Steig konnten wir nun bei bestem Wetter in 6 Stunden zum Gipfel und 2 Stunden Abstieg bewältigen. Er wird als der längste (rund 1000 Höhenmeter, also oft sehr viel Luft unter den Füßen), steilste und schönste Klettersteig der Schweiz bezeichnet, es lohnt sich wirklich. Wir konnten auch an zwei Stellen (Höhle und Tunnel in der letzten Gipfelpartie) die freiwilligen Zugaben noch locker mitnehmen. K 4 / K 5 - K 6

 

  

                      

1 = Untere Schmitte (Start); 2 = Nase; 3 = Tschappi Turm; 4 = Obere Gemsfreiheit;  5 = Abzweigung; 6 = Mieläs (kleine Variante(1)); 7 = Höhle; 8 = Hammer; 9 = Biwakplatz /Via Konst Route: Quelle   http://www.leukerbad.gmxhome.de/

2008 waren die Berge etwas niedriger aber landschaftlich nicht weniger reizvoll und erforderten in gleicher Weise gute Kondition. Zuerst ging es von Reute nach Pfronten (Lechtal/Tannhäuser Tal) 

Rote Flueh                                                                                                                   Friedberger Klettersteig

Schartschrofen                                                                                                           Läuferspitze

  Aggenstein (Tannhäuser Tal)    

...und dann wieder einmal zum Säntis in die Schweiz. Dieses mal von Wasserauen über "Aescher"," Ebenalb", Übernachtung im Berggasthof Schäfler und weiter zum Rotsteinhaus, (der Säntis lag im Nebel und wegen Regen wurde der Weg zum Rotsteinpass gewählt) hier eine weitere Übernachtung. Vom Altmannpass einen Abstecher auf den " Altmann", der zweite markante Gipfel neben dem Säntis. Rast in der Zwinglipass-Hütte vorbei an den Kreuzbergen zur Übernachtung im Steubern. Hier ist noch etwas Zeit um auf den Hausberg am Staubern zu steigen. Auf dem Geologischen Wanderweg zum Hohen Kasten und nach kurzer Rast  Abstieg ins Tal.

Aescher am Säntis  und Wildkirchli       

Altmann 2.435 m  und tief unten im Tal eine willkommene Einkehrmöglichkeit                                                                   

Kreuzberge                                                                                                                            Gasthaus "Staubern"

                  Säntisblick vom "Hohen Kasten"

Dann wieder einmal in Kandersteg und der Gemmisteig bei Leukerbad (Schweiz) 

Aufstieg im Gemmisteig und  Blick auf Leukerbad durch die Wolken 

4 Tage im Montafon: Nach Ankunft in Latschau und mit der Golmer Bahn hoch zum Grüneck 1.890 m. Von hier begann die 3 Gipfeltour - nur zum Einlaufen -  über Golmer Joch 2.124 m, Kreuzspitze 2.353 m und Geißspitze 2.334 m und Übernachtung in der "Lindauer Hütte" 1.744 m.

Ursprünglich war am nächsten Tag die Besteigung der Drusenfluh geplant. Anfang Juni hatte es aber heftig geschneit, so dass noch zu viel Schnee lag. Deshalb wurde umgeplant und am 2. Tag auf dem Klettersteig ab Gauablickhöhle die Sulzfluh 2.818 m von der Nordseite aus  bestiegen. Auf diesem Weg ist eine Stirnlampe erforderlich, da der Klettersteig ein Stück durch eine Höhle führt. Auf dem Rückweg passierten wir interessante Felsformationen, optisch Gletscherpassagen mit tiefen Spalten vergleichbar. Die Tilisunahütte ließen wir heute rechts liegen und kehrten,  nach steilem Abstieg über den Bilkengrat, zur einer weiteren Übernachtung wieder in der gemütlichen und professionell geführten Lindauer Hütte ein.

Eingang der Gauablickhöhle und auf dem Gipfel der Sulzflug

Am nächsten Tag gingen wir flott hoch zum Drusentor und von da weiter zur Carschinahütte. Nach einer kurzen Pause stiegen wir in den relativ neuen und anspruchsvollen Klettersteig an der Südwestwand der Sulzfluh ein. Es erwarteten uns rund 600 Höhenmeter Kletterei über Tritte, Seilbrücke und Leitern, also insgesamt 1074 Höhenmeter an diesem Tag. Erneut kamen wir auf dem Gipfel der Sulzfluh an. Dies schmälerte gar nicht die Freude am Gipfel und alle waren stolz über die Leistung, dank guter Kondition. Überraschend war,  wie viel Schnee seit dem Tag zuvor hier oben schon abgetaut waren. Übernachtet wurde diesmal auf der Tilisunahütte 2.208 m. Am letzten Tag hatten wir schnell den Schwarzhornsattel erreicht und von da aus noch eine kurze und lohnende Kletterei auf die Tschagunser Mittagsspitze 2.168 m, bevor wir zum Ausgangspunkt am Stausee des Kraftwerkes zurück kamen.

Drusentor und im Klettersteig der Südwestseite zur Sulzfluh

zur Tschagunser Mittagsspitze und Blick auf Latschau

Blick zurück  - und wieder im Tal

Von Garmisch zum Schachenhaus und Reintalangerhütte: Ausgangspunkt dieser Tour war das Olympia-Skistadion in Garmisch. Rasch entschlossen sich die Teilnehmer zu einem "kleinen" Umweg über den "Eckbauernhof" 1.237 m. Von hier und nach rund 400 Höhenmeter Abstieg wurde das Ende der Partnachklamm erreicht und nun über den steilen "Kälbersteig" mit rund 1000 Höhenmeter zum "Schachenhaus" 1.866 m. Am anderen Tag war eine fachkundige Führung durch das von König Ludwig II errichtete "Schachenschloß", einem der vielen Jagdschlösschen dieses Königs, für uns reserviert. Einige besuchten auch noch den interessanten Alpengarten. Aufstieg zur Aussicht und zur Meilerhütte ersparten wir uns, da es das Wetter an diesem Tag noch nicht gut mit uns meinte. 

Schachenhaus und Schachenschloss

Ein steiler Abstieg von rund 800 Höhenmeter ins Reintal folgte und bald waren wir bei der "Bockhütte". Hier eine kurze Rast  und dann, mal in der Sonne, mal im Regen und immer entlang Partnach, in einem wunderschönen Tal und bequemem Weg, weiter zur "Reintalangerhütte" 1.369 m. Hier fanden sich, fast wie am Strand von Rimini, Liegestühle und Bänke auf dem breiten Kiesbett der Partnach. Noch ein Abstecher zum Höhlenaustritt der Partnach und einige stiegen auch zur "Knorrhütte" unterhalb der Zugspitze auf und wieder ab, um den späten Nachmittag zu nützen. Wir wurden von einer netten Mannschaft bedient -  und mit Abendserenade. Der Hüttenwirt spielt das Hackbrett und mit Begleitung auf der Gitarre durch seinen Mitarbeiter. So ließ es sich hier gut verweilen. Anderntags wurden die Gäste, nach Tradition des Hauses,  mit Morgenmusik geweckt.

Im starken Regen ging es nun wieder das Tal hinaus. Bald wurde der Eingang zur sehr interessanten Partnach-Klamm erreicht. Es lohnt sich auch bei diesem Wetter viele Bilder zu machen. Nachdem alle klitschnass bei den Autos ankamen und sich der Klamotten erledigt hatten und sich noch zum Mittagessen traf, da kam auch die Sonne. 

das weite Tal der Partnach und tosende Wasser in der Partnachklamm

Strada Alta (Hoher Weg) von Airolo nach Biasca (Tessin):

Immer wieder bieten sich weite Blicke ins Tal; idyllische Ferienhäuschen und Kapellen säumen den  Weg

Weite Wiesen und schattige Wälder wechseln sich ab. Immer wieder treffen wir auf aufwendig sanierte Chalets und Ferienhäuschen, dem regionalen Stil entsprechend. Sie sind wie Farbtupfer in der Landschaft. Ziel des Tages ist das kleine Bergdorf Osco und Übernachtung im Ristorante "Marti". Weiter geht es, zuerst wieder rund 600 Höhenmeter aufwärts, auf dem Höhenweg nach Anzonico und Übernachtung im "Bellavista". Jetzt noch die ebenso interessante Reststrecke und dann tief hinunter in das Tal nach Biasca.

 

Von hier gibt es gute Buslinien, die uns eine bequeme Rückfahrt nach Airolo ermöglicht hat. Noch ein gemütlicher Abschluss im Ristorante und Caseificio del Gottardo, wo einige ausgiebig regionalen Käse eingekauft haben - und dann ist auch diese interessante Tour schon zu Ende.

rustikale Dörfer laden zum Verweilen ein - und letzlich ein bequemer Abstieg ins Tal 

Hier die Karte und das Höhenprofil dieses Weges:  AiroloBiasca.ppt

...und nochmals ein super Kletterwochenende Mitte September 2010: Zuerst war wieder der Kandersteger Klettersteig zur Allmenalp unser Ziel. Mit 3 jungen, konditionsstarken Burschen ein Vergnügen.

   

Es geht auch per Seilbahn ... und die letzten Höhenmeter zum Ausstieg

Mit der Bahn dann durch den Tunnel ins Wallis. Am späten Nachmittag war noch Zeit den relativ kurzen Klettersteig Nax bei Sion zu machen. Dieser Klettersteig "Ferrata du belvédère" liegt lange in der abendlichen Sonne, deshalb ideal am Abend noch eine Trainingseinheit einzulegen - und der Einstieg liegt auch direkt an der Straße.

Am 2. Tag dann erneut der Gemmisteig (für unsere jungen Begleiter das erste mal). Bei diesem Klettersteig muss alles stimmen: Kondition, Wetter, nicht zu viele unterwegs ( wegen Stau ) und es stimmte alles. In rund 4 1/2 Stunden waren wir auf dem Gipfel des Daubenhorn 2941 m. Von der Abfahrt mit der 1. Bahn hoch zum "Berghotel Wildstrubel" am Gemmipass und bis zur Rückkehr zur Seilbahn waren wir 7 1/2 Stunden unterwegs. Es war also noch genügend Zeit zur Heimfahrt nach Bühl.

Wer recht früh dran ist, kann den Aufstieg von rund 600 Höhenmetern bis zum Einstieg auch von Leukerbad aus gehen, denn von der Bergstation sind zuerst einmal rund 300 m Abstieg zu bewältigen. Es ist aber einfach eine Zeitfrage. Wer in Leukerbad übernachten will, der sollte es machen.

oben: viel Luft unter den Füßen unten: die letzte Leiter vor dem Gipfel und ein Blick zum Daubensee und Gemmipass mit Berghotel "Wildstrubel"

Und wieder 2015 im Wallis auf den Höhen über Sion:

     

  

  

Von oben: Hängebrücke am Bisse du Torrent-Neuf, auf dem Klettersteig in Nax,

Goldener Oktober am Lac Barrage Le Cleuson, mit Kapelle bei der Staumauer und Pyramiden von Euseigne

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